Muttertag 2015

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Der Muttertag 2015 ist am Sonntag, den 10.05.2015.

Wann ist Muttertag
Der Muttertag ist jeweils am zweiten Sonntag im Mai.

Der Muttertag - Geschichte und Bedeutung

Am Muttertag, erhalten viele Mütter kleine Geschenke und werden von ihrer Familie verwöhnt, sodass sie weder zu kochen noch sauberzumachen brauchen. Der eigentliche Sinn des Muttertags besteht darin, ihre sonst als selbstverständlich angesehene Hausarbeit zu würdigen. Dies hat zu dem Ursprung des Feiertages geführt, der 1907 zum ersten Mal von der Frauenbewegung in den USA begangen wurde.
 

Die Geschichte des Muttertages

Auch wenn die Begründung des Ehrentages heute nicht mehr zeitgemäß ist, hat sich der Muttertag seit 1907 in der westlichen Welt halten können. Es gibt jedoch auch sehr viel frühere Hinweise auf ein Fest zu Ehren der Mütter. Bereits in der griechischen Antike wurde die Göttermutter Rhea im Frühling geehrt. Im 13. Jahrhundert in England gab es einen „Mothering Sunday“, bei dem während eines kirchlichen Festtags den Müttern gedankt wurde. Dieser Brauch hielt sich bis ins 17. Jahrhundert. An diese Formen des Mutterkults haben Ann Maria Reeves Jarvis und ihre Mitkämpferinnen sicherlich nicht gedacht, als sie sich zusammenschlossen, um aktuelle Fragen unter Müttern zu diskutieren. Als eigentliche Begründerin wird die Tochter Anna Marie Jarvis genannt, die mit dem Memorial Mothers Day Meeting den ersten Muttertag feierte, in Erinnerung an ihre Mutter.

Die Methodistin schuf einen offiziellen Ehrentag für alle Mütter und wandte sich mit diesem Wunsch an zahlreiche Vereine, Geschäftsleute, Geistliche sowie Politiker. Im Jahr 1914 galt der Muttertag erstmalig als nationaler US-Feiertag. Allmählich kam es zur stetigen Kommerzialisierung dieses Tages, was Ann Jarvis als Rückschlag für ihre eigentliche Motivation ansah. Schließlich versuchte sie, ihre Mitstreiterinnen und andere Menschen davon zu überzeugen, dass der Feiertag wieder abgeschafft werden müsste. Damit hatte sie jedoch keinen Erfolg.
Die Mother’s Day International Association, die in 1912 initiiert wurde, hatte das Ziel, den Ehrentag der Mütter auf weitere Länder auszuweiten. Die Engländer übernahmen den Muttertag als erstes, danach kam er in die Schweiz (1917), ein bzw. zwei Jahre später nach Finnland, Norwegen und Schweden und 1924 nach Österreich.

In Deutschland fand der Ehrentag zum ersten Mal 1922 Erwähnung, und zwar in den Blumengeschäften. Diese machten Werbung mit dem Motto „Ehret die Mutter“, und benannten den Muttertag in den Tag der Blumenwünsche um. Erst ein Jahr später kam es zu weiteren Werbemaßnahmen und poetischen Sprüchen, die sich diesmal auf den Muttertag bezogen. In den 1930er Jahren verknüpfte der Nationalsozialismus die Idee der geehrten Mutterschaft mit der starken Herrenrasse. Im „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ vermischten sich politische Hintergedanken mit fast religiösen Feiern.
Als nicht–gesetzlicher Feiertag bietet der Muttertag, also der zweite Sonntag im Mai, den Blumenverkäufern die Möglichkeit, ihren Verkauf weiter auszuüben. Die Wirtschaftsverbände haben sich auf die Festlegung des Termins geeinigt, auch wenn dieser Termin alle neun bis elf Jahre auf dem Pfingstsonntag liegt. In diesen Fällen ist laut Ländergesetzen ein Ersatztermin für den Muttertag möglich. Teilweise ist es bei diesen Entscheidungen schon zu falschen Kalendereintragungen gekommen.
Tradition und Moderne – die Bedeutung des Muttertages

Am Muttertag kann die Mutter sich entspannen, während ihre Familie sich um die Vorbereitung des Essens und das Saubermachen kümmert. Sie setzt sich an den gedeckten Frühstückstisch und lässt sich rundum verwöhnen. Auch in modernen Familien wird der Ehrentag gerne auf diese Weise zelebriert, obwohl der normale Tagesablauf nicht unbedingt festlegt, dass die Mutter für Haushalt und Küche zuständig ist. Es gibt kleine Geschenke von den Kindern, die beispielsweise Dekorationsgegenstände basteln. Bei den erwachsenen Kindern wird der Muttertag ebenfalls nicht außer Acht gelassen, denn jeder möchte seine Mutter ehren und sich in ganz persönlicher Form bei ihr bedanken. Die Bedeutung dieser Ehrung und des Dankes spielt eine wichtige Rolle für die Identifikation der Mutter, aber auch für das Gefühl der Kinder. Die Mischung aus Dankbarkeit und Würdigung der Mutter gegenüber sorgt dafür, dass auch unpersönliche Geschenke zu etwas Besonderem werden.
Sicherlich ist der Muttertag heute eher der Tag der Blumenwünsche, doch so lange die Mutter und ihre Kinder sich gerne haben, ist das in Ordnung. Typische Geschenke zum Muttertag sind beispielsweise Blumen, Schokolade, Geschenkboxen für Wellness, aber auch Bücher und Gutscheine aller Art sind sehr beliebt.

Noch immer spielen die Zeiten der Frauenrechtlerinnen mit in die Bedeutung des Muttertags hinein. Das Verhältnis von Frauen- und Männerbereichen ist trotz aller Emanzipation nicht ausgewogen. In der Durchschnittsfamilie ist es tatsächlich die Frau, die sich größtenteils um den Haushalt kümmert und für die Kinder da ist. Der Muttertag lässt die Familienmitglieder innehalten und über dieses Thema nachdenken. Natürlich hilft es nicht, der Frau an einem einzigen Tag im Jahr die Arbeit abzunehmen. Es ist lediglich ein Zeichen dafür, dass ihr Umsorgen gewürdigt wird.
Was ansonsten als selbstverständlich gilt, wird an diesem Ehrentag als besondere Leistung anerkannt. Genau in dieser Anerkennung, die deutlich gezeigt wird, liegen die Motivation und der Reiz des Muttertags. Auch Mütter, die behaupten, dass sie diese Aufmerksamkeit nicht brauchen, freuen sich, wenn die Familie ihre Liebe und Dankbarkeit zeigt, sei es in Form von Geschenken oder hilfreichen Handreichungen. Besonders angenehm ist das Zusammenleben aber erst dann, wenn es mehrere solcher Tage gibt, also nicht nur den einen Ehrentag, an dem die Familie im Haushalt behilflich ist, sondern auch weitere Tage im Jahr, an denen alle mit anpacken. Als angenehmer Anlass, um gemütlich einen Tag miteinander zu verbringen, ist der Muttertag auf jeden Fall eine schöne Sache.


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